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Nun kommt langsam wieder Leben in die Gartentherapierunden. Ab Ende Februar/ Anfang März können die ersten Gemüse schon drinnen vorgezogen werden.
Man sollte rechtzeitig damit beginnen Plastikschalen in denen Champignons, Tomaten usw. verkauft werden zu sammeln. Sie eignen sich hervorragend zur Anzucht der verschiedensten Samen. Cocktailtomaten werden in Schälchen mit Deckel angeboten, sie sind wie Minnigewächshäuser zu verwenden.

Anzuchtschalen aus leeren Champignonschalen

Anzuchtschalen aus leeren Champignonschalen


Der Vorteil der Anzucht in solchen kleinen Schalen ist, dass alle Teilnehmer der Gartengruppen ein Ergebnis ihrer Arbeit mitnehmen können und so gleich noch eine weitere Aufgabe haben. In dem, dass die Teilnehmer die Schalen mitnehmen, übernehmen sie Verantwortung für die weitere Pflege der Saat. Das Gefühl eine sinnvolle Aufgabe zu erfüllen stärkt das Selbstwertgefühl.
Beim nächsten Treffen können die Schalen mitgebracht werden und man kann sich über die Ergebnisse austauschen. So hat man zu Beginn der Runde ein Thema, dass die Kommunikation anregt und das soziale Miteinander fördert.

Vom 1-3.06.2012 gebe ich ein Feng Shui Basisseminar.
Feng Shui in der Gartengestaltung - ein alternativer Gestaltungsansatz
Kosten: 220,- €
Veranstaltungsort: Bildungsstätte Gartenbau in Grünberg
Sie istdie Weiterbildungseinrichtung für die Grüne Branche und bietet eine vielfältige Auswahl zu Themen wie Gestaltung, Pflanzenwissen, Floristik, Management usw.
Weitere Informationen unter folgendem Link:
Bildungsstätte Gartenbau

Skulptur die auf der Insel Mainau steht

Skulptur die auf der Insel Mainau steht


Ich möchte hier gerne meine Projektarbeit vorstellen die ich im Rahmen einer Weiterbidlung bei der Caritas erstellt habe.

Die Ausbildung lief unter dem Titel
Gärten helfen Leben
Gesundheitsförderung im Alter
therapeutische Begleitung in Nutzgärten der Altenhilfe erstellt haben

Projektarbeit

Demenz ist der Oberbegriff für Erkrankungen die mit dem Verlust des Erinnerungsvermögens, der Orientierung und dem Verknüpfen von Denkinhalten verbunden ist. Auch die Erlebnis- und Kritikfähigkeitfähigkeit sind betroffen. In Folge der Krankheit ist der Betroffene irgendwann nicht mehr in der Lage seinen Alltag ohne Hilfe zu bewerkstelligen.
Die bekanntesten Demenzformen sind Alzheimer-Demenz, Lewy-Körperchen-Demenz
Vasculäre Demenz, Morbus Pick, Frontotemporale Demenz.

Alzheimer Demenz
Alzheimer ist eine neurodegenerative Erkrankung. Etwas 60% der Demenzkranken leiden an dieser Form von Demenz. Die genaue Ursache ist nicht bekannt. Vermutlich sind so genannte Plaques verantwortlich für das Absterben von Nervenzellen, sie behindern die Reizübertragung zwischen den Nervenzellen ohne die Gedächtnisleitungen nicht möglich sind.
Man weiß, dass ein zunehmender Mangel an Botenstoffen (=Neurotransmitter), die für die Informationsweitergabe zwischen den Nervenzellen (=Neuronen) wichtig sind ursächlich für das Krankheitsbild ist.
Eine besondere Rolle spielt der Neurotransmitter Glutamat. Seine Konzentration ist bei den Erkrankten ständig erhöht und sorgt so für eine Dauerüberreizung der die
Nervenzellen auf Dauer nicht standhalten können. In Folge dieser Überreizung können Sie ihre Funktion nicht mehr ausüben und sterben irgendwann ab.

Lewy-Körperchen-Demenz
Lewy-Körperchen-Demenz und Alzheimer sind nur schwer voneinander zu unterscheiden, da sie sich in ihren Symptomen stark ähneln. Häufig tritt diese Demenz in Kombination mit der Parkinsonschen Krankheit auf.
Nach Alzheimer ist diese Demenzform die am 2.häufigsten vorkommende, ca. ca. 20 % der Demenzkranken sind betroffen.
Deutliche Krankheitsmerkmale sind ein Zittern in den Händen und unwillkürliche motorische Störungen. Die Betroffenen unterliegen starken Schwankungen in ihrer Aufmerksamkeit und geistigen Leistung. Ein weiteres Merkmal ist häufiges Stürzen sowie visuelle Halluzinationen.

Vasculäre Demenz
Diese Form von Demenz ist auf langjährige Durchblutungsstörungen der Gehirnarterien zurückzuführen. Sie macht etwa 20% aller Demenzerkrankungen aus. Durch die Verengung der Gefäße entstehen kleine Infarkte die eine Schädigung der Nervenfasern hervorrufen. Alles was zu einer Arterienverkalkung führt gilt als Risikofaktor: Bluthochdruck, schlecht eingestellte Diabetes, Rauchen, zu hohe Cholesterinwerte sowie ein ungleichmäßiger Herzrhythmus.
Bei der Vasculäre Demenz stehen am Beginn Verlangsamung, Denkschwierigkeiten und Stimmungslabilität im Vordergrund, weniger die Gedächtnisleitungen, die typisch für die Alzheimer Erkrankung sind.
Eine Unterform der Vasculäre Demenz ist die Multi-Infarkt-Demenz bei der viele kleine Schlaganfälle zu einer Schädigung des Gehirns führen.
Körperliche Auffälligkeiten bei dieser Demenzform können Taubheitsgefühle oder Lähmungserscheinungen, Koordinationsstörungen, Empfindungsstörungen sein. Bei etwa jedem sechsten Betroffenen treten außerdem epileptische Anfälle auf.

Morbus Pic – Frontotemporale Demenz (FDT)
Hier bezeichnet der Name, den Bereich der von den Abbauprozessen betroffen ist. Den vorderen (Fronto) und seitlichen Gehirnbereich (temporal). In diesen Bereichen befinden sich das Sprachzentrum und ein Bereich in dem viele durch Erziehung antrainierte Verhaltensregeln abgespeichert sind.
Bei dieser Form von Demenz sind Eiweißablagerungen in Front- und Schläfenbereich die Ursache der Erkrankung. Am Beginn stehen fortschreitende Veränderung der Persönlichkeit und der sozialen Verhaltensweisen im Vordergrund. Im weiteren Verlauf werden die Betroffenen meist manisch und leiden an Überdrehtheit. Sie sind häufig hochgradig agressiv und leiden unter Sprachstörungen. Die Erkrankung tritt häufig zwischen zwischen dem 50ten und 60ten Lebensjahr auf und hat eine erhöhter erblicher Komponente.

Creutzfeldt-Jakob Krankheit
Diese Demenzform ist die am schnellsten fortschreitende, sie führt meist innerhalb eines Jahres zum Tot.
Sie wird auch als die menschliche Form des Rinderwahnsinns bezeichnet. Ausgelöst wird sie durch die Ablagerung atypischer Eiweißbruchstücke (Prionen).
Bezeichnend sind unkontrollierbare Muskelzuckungen, ausgeprägte Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen.

Oh, wie lieben wir Gärtner doch diese schwarzen Haufen auf unseren mühsam gepflegten Rasen. Und oh weh, wie schwierig ist es, sich der dazugehörenden Tierchen zu entledigen.
Der Maulwurf kann einen Gärtner langanhaltend auf die Nerven gehen. Er hat keine richtige Ruhephase. Ganzjährig gräbt er seine Gänge unterhalb der Wurzelbereiche.
Im Winter zieht er sich bei Frost in tiefere Regionen von 50-60 cm zurück so dass sein Aufwurf häufig gar nicht bis an die Erdoberfläche vordringt. Besonders aktiv ist er im Herbst, da muss er Vorräte für den Winter anlegen.
Im Gegensatz zur Wühlmaus ist der Maulwurf ein reiner Fleischfresser. Neben Regenwürmern stehen Larven von vielen Schädlingen auf seinem Speiseplan. Engerlinge und Schnecken munden ihm auch.
Sein Gangsystem kann bis zu 200 m lang sein und er bewegt sich erstaunlich schnell darin fort. Bis zu 67 m pro Minute. Die Nestkammer in der die Jungen aufgezogen werden, Nahrungsmittel gelagert und die Tiere sich von ihrer anstrengenden Arbeit erholen, liegt in der Regel tiefer als die Laufgänge.
Die Frage, die den Gärtner bewegt ist, die wie man Meister Grabowski vertreiben kann. Töten ist nicht erlaubt, die Tiere stehen unter Schutz. Die oft empfohlenen röhrenförmigen Lebendfallen werden dem Schutz nicht gerecht. Maulwürfe haben auf Grund ihrer Grabeleistung einen sehr hohen Nahrungsbedarf. Wenn Sie länger als 10 Stund nichts fressen verhungern sie. Die eingegrabenen Lebendfallen werden meist nicht alle paar Stunden kontrolliert und so passiert es häufig, dass sie zwar lebend gefangen aber tot geborgen werden. Inzwischen ist ein System entwickelt worden, dass diese Fehler ausschließt. Für den Bau dieser Lebendfalle benötigt man einen dunklen Schlauch und ein Holzkasten.
Man verlegt einen Schlauch in die Röhre eines Tunnels, sein Durchmesser sollte in etwa, dem des Ganges entsprechen. Anschließend deckt man gut mit Erde ab. Der Schlauch wird oberirdisch in den Kasten geleitet, der gut ausgepolstert und mit ein paar Larven bestückt ist. Der Maulwurf hält den Schlauch für seinen Gang und marschiert direkt in den Kasten. Im Übergang vom Schlauch in den Kasten muss eine nur nach innen öffnende Klappe eingebaut sein, so kann der Maulwurf rein aber nicht wieder raus.
Ein anderer Weg Maulwürfe los zu werden ist, sie zu vertreiben. Maulwürfe haben eine recht feine Nase. Mit unangenehmen Gerüchen kann man ihnen ihr Revier verleiden. Alles was unangenehm riecht wie alte Fischköpfe, Knoblauch, Amoniak usw. kann entweder direkt oder über mit dem Geruch getränkte Wattebäusche in die Gänge gelegt werden. Dabei sollte beachtet werden, dass es nicht genügt ein oder zwei Gänge zu bestücken, man sollte sich da schon etwas mehr Mühe machen und vor allem regelmäßig den Geruch ´nachfüllen´.
Mit Gerüchen kann man auch regelrechte Grenzlinien ziehen. Dafür kann man sich ein Stinkgemisch mit Sand herstellen. Vogel -oder Spielsand eignet sich. Man mischt diesen mit stark riechenden Ölen wie Patschouli oder Knoblauchöl. Nun schlägt man mit einem Eisen im Abstand von 20-30 cm Löcher in einer Reihe in den Boden. Diese Löcher befüllt man mit dem Stinkgemisch. Alle zwei Tage rückt man mit den Löchern einen Meter weiter und schiebt so den Maulwurf langsam aus dem Garten.
Ein althergebrachtes Mittel sind, in die Gänge eingegrabene Bierflaschen. Sie werden so eingegraben, dass sie zur Hälfte mit Erde bedeckt sind und ihre Hälse frei in die Luft schauhen. Der Wind, der über die Flaschenhälse steicht, macht Geräusche, die Maulwurfsohren nicht mögen.
Es gibt noch eine ganze Reihe Hausmittel, die heute nicht mehr zulässig sind und deshalb hier gar nicht erst erwähnt werden.

Frostschäden an Rosen

Ein immer wiederkehrendes Thema ist der Winterschutz von Rosen. Muss angehäufelt werden oder nicht?
Junge, frisch gepflanzte Rosen sollten bei Frost, speziell bei anhaltendem Kahlfrost, geschützt werden. Das kann man tun in dem man um die Veredelungsstelle herum Erde aus dem Beet anhäuft. Alternativ kann man auch mit Fichtenzweigen Stroh oder Laub eine Schutzschicht aufbauen.

winterfest verpackte Hochstammrose

winterfest verpackte Hochstammrose


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Bei Hochstammrosen gilt genauso, dass die Veredelungsstelle gegen Frost geschützt werden muss, diese liegt am Ende des Stammes, dort wo der buschige Teil beginnt. Hierfür können auch Tannenzweige, Stroh oder Holzwolle verwendet werden. Im Fachhandel gibt es spezielle Schutzhüllen für Hochstammrosen.

Kaltkeimer

Kaltkeimer sind Pflanzen die aus Gebieten mit richtigen Wintern stammen. Ihre Samen müssen erst durch eine Frostperiode gehen bevor sie keimfähig sind. In der kalten Zeit werden in den Samen Stoffe abgebaut, die eine Keimung verhindern.

Verblühte Küchenschelle

Verblühte Küchenschelle


Für die Anzucht im eigenen Garten heißt das, die Samen am besten im späten Herbst oder einer frostfreien Periode im Winter in die Erde bringen. Die Idealen Temperaturen liegen zwischen -4 und +4 Grad. Mistbeetkästen oder ungeheizte Gewächshäuser sind besonders gut für die Anzucht geeignet, da in ihnen gleichmäßigere Temperaturen herschen.
Sie können natürlich auch in Töpfen oder Kästen ansähen, wichtig ist, das die Saat gut gewässert wird, sie muss Quellen bevor in die Kältephase geht. Nach dem Quellen stellen sie die Töpfe am besten nach draußen in eine geschüzte Ecke.
Die häufiger zu findende Empfehlung, die Samen ins Gefrierfach zu legen ist falsch. Sie kriegen einen Temperaturschock und das in den Zellen enthaltene Wasser gefriert wodurch die keimfähigkeit zerstört werden kann. In der Natur senken sich die Temperaturen ja auch nicht schlagartig von 18° auf -4°.
Nach der Kältephase sollten die Temperaturen langsam gesteigert werden auf +5 bis +12 Grad um die Samen zum keimen zu bringen.
Die Töpfe können dann an wärmere Plätze gestellt werden, bei den Freilandsaaten ist man auf günstige Witterung angewiesen.

Auch bei den Kaltkeimern hat jede Pflanze ihre ganz spezielle Keimzeit. Manche brauchen 2 Wochen, es gibt aber durchaus auch welche, die 1-2 Jahre brauchen. Diese säht man am besten ins Freiland in einen Bereich den man dann in Ruhe lässt. Das Gießen darf man aber natürlich auch hier nicht vergessen.

Pfingstrose

Liste von Kaltkeimern, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt
Adonisröschen
Alpendistel
Astilbe
Bärlauch
Christrose
Clematis alpina
Duftveilchen
Eisenhut
Engelwurz
Enzian
Frauenmantel
Geissbart
Gewöhnliche Kuhschelle
Glockenblume
Heidekraut
Herbstzeitlose
Iris
Lampionblume
Lavendel
Lilien
Mohn
Nieswurz
Pfingstrose
Phlox
Roter Sonnenhut
Silberkerze
Scheinmohn
Schleifenblume
Schlüsselblume
Steinbrech
Steppenkerze
Tränendes Herz
Traubenhyazinthe
Tulpen
Veilchen
Waldmeister
Weinraute
Wolfsmilch
Zierlauch

Zwiebeln in Kisten vorziehen

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Eine Möglichkeit früh im Jahr schon an blühenden Narzissen und Tulpen aus eigener Anzucht zu erfreuen ist, das Anziehen in alten Gemüsekisten.
Man legt Sie mir Folie aus (das kann auch eine aufgeschnittene Plastiktüte sein) und befüllt sie mit einem speziellen Substrat. Die passende Mischung stellt man aus 1/3 Kompost, 1/3 Gartenerde und 1/3 Sand her.
Zunächst wird eine 2-3 cm dicke Schicht davon auf den Boden verteielt, darauf legt man dann dicht an dich die Zwiebeln aus. Nun füllt man mit dem selbstgemischen Substrat auf und gießt ein bischen an. Das Gießen soll die Erde in die Zwischenräume spülen.
Die Kiste sollte jetzt an einem trockenen, kühlen Ort (nicht über 10°) aufgestellt werden. Gießen nur 1mal monatlich. Sobald die ersten grünen Spitzen zu sehen sind, muss dann etwas öfter gegossen werden und die Kisten sollten mehr ans Licht gestellt werden. Direkte Sonne aber immer noch vermeiden, dass läßt sie zu schnell wachsen.

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Diese Art Zwiebeln vorzuziehen eignet sich gut für den Einsatz in der Gartentherapie. Im Frühjahr können die Zwiebeln auseinander genommen werden und auf kleinere Töpfe verteilt werden. In Seniorenheimen oder anderen sozialen Einrichtungen können die Teilnehmer einer Gartentherapiegruppe so alle ein Ergebnis ihrer Arbeit mitnehmen.
Man kann die Zwiebeln aber nur auseinander pflanzen solange sie noch keine Blütenköpfe ausgebildet haben, später tun sie sich schwer eine eigene Stabilität auszubilden.

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Wer die Tristesse des Winters im Garten so kurz wie möglich halten will, der sollte eintauchen in die vielfältige Welt der Blumenzwiebeln.
Den Anfang des farbenfrohen Reigens machen Winterlinge und Schneeglöckchen, kurz drauf folgen die Krokusse und dann öffnen auch schon die ersten Narzissen die Blüten, gefolgt von den Tulpen.

Schneeglöckchen
’s war doch wie ein leises Singen
In dem Garten heute Nacht,
Wie wenn laue Lüfte gingen:
»Süße Glöcklein, nun erwacht,
Denn die warme Zeit wir bringen,
Eh’s noch jemand hat gedacht.« -
’s war kein Singen, ’s war ein Küssen,
Rührt’ die stillen Glöcklein sacht,
Dass sie alle tönen müssen
Von der künft’gen bunten Pracht.
Ach, sie konnten’s nicht erwarten,
Aber weiß vom letzten Schnee
War noch immer Feld und Garten,
Und sie sanken um vor Weh.
So schon manche Dichter streckten
Sangesmüde sich hinab,
Und der Frühling, den sie weckten,
Rauschet über ihrem Grab.
Joseph von Eichendorff
(1839)

Neben diesen bekannten Frühjahrsblühern gibt es aber noch eine ganze Reihe anderer mindestens ebenso attraktiver Zwiebelgewächse, die uns mit ihrer Schönheit beschenken.
In Blau und weiß gibt es den Schneeglanz (Chinodoxa), Blausternchen (Scilla) und Traubenhyazinthen.
In reinem Weiß erstrahlen Milchstern (Orntihogalum) und Märzenbecher (Leukojum).
Den Hundszahn (Erythronium) gibt es in violett, gelb und weiß.
Von Blau über Rosa bis zu violett und mit einem betäubenden Duft erscheinen im April/Mai die Hyazinthen auf der Gartenbühne.

Persische Kaiserkrone

Persische Kaiserkrone

Die imposanten Kaiserkronen (Fritilaria imperialis) erfreuen uns im Mai mit Farben von Gelb über Orange bis zu Ziegelrot. Zu den Fritilarien gehört auch die Schachbrettblume und eine ganze Reihe wunderschöner andere Kaiserkronen wie zum Beispiel die persische Kaiserkrone.
In den letzten Jahren immer beliebter sind die verschiedenen Zierlauchsorten geworden. Es gibt sie inzwischen in breiter Auswahl sowohl was die Farben als auch die Blütenformen angeht. Sie blühen recht spät, Mai- Juni und eigenen sich damit gut für eine Kombination mit Stauden.

Zierlauch

Zierlauch

Standort und Bodenansprüche
Fast alle Zwiebeln bevorzugen einen lockeren leicht humosen Boden. Wenn man pflanzt sollte man die Pflanzlöcher etwas größer ausheben. Unter und um die Zwiebeln gibt man ein Gemisch aus je ein Drittel Kompost, Sand und Gartenerde. Als Düngung können ein paar Hornspäne untergemischt werden.
Haben Sie stark lehmigen Boden sollten sie diesen etwas tiefgründiger mit Sand aufbereiten.
Der optimale PH-Wert des Bodens ist für Zwiebeln 6,5.
Die meisten Zwiebelgewächse mögen einen sonnigen Standort, es gibt aber auch Arten, die im Halbschatten gut gedeihen. Zu bedenken ist dabei, dass viele Zwiebeln blühen bevor die Gehölze ihr Blätterkleid tragen. Standorte die dann schattig sind, liegen im Frühjahr so noch in der Sonne.

Pflanzzeit
Man pflanzt man die Frühjahrsblüher von Oktober bis Ende November, die ideale Bodentemperatur ist 5°-10°. Leichte Nachfröste schaden nicht, es sollte aber kein Dauerfrost angesagt sein, da die Zwiebeln vorm Winter noch Wurzeln ausbilden sollten.

Hundszahn

Hundszahn

Pflanzabstand und Pflanztiefe
Sie sollten nur ganze, feste Zwiebeln setzen, alle leicht beschädigten und sich weich anfühlenden, sortieren sie besser aus. Sie haben die Tendenz zu schimmeln und stecken, die gesunden damit unter Umständen an. Je dicker und straffer eine Zwiebel ist, umso größer sind ihre Chancchen auf eine üppige Blüte.
Zwiebeln sollten immer in Gruppen gesetzt werden sonst wirken sie nicht. Damit ist gemeint, dass man ein Pflanzloch aushebt, in das man dann die Zwiebeln dicht an dicht setzt. Ein Abstand ist nicht nötig. Krokusse und andere kleinere Zwiebeln können in Gruppen zu ca. 20-25 Stück gesetzt werden, Tulpen und Narzissen in Gruppen von 10-15 Zwiebeln.
Eine Ausnahme bilden die Kaiserkronen, durch ihren recht großen Blütenumfang setzt man sie in Gruppen von 3-5 Stück mit einem Abstand von 25 cm.
Die Pflanzlöcher sollten immer doppelt so tief sein, wie die Zwiebeln hoch sind. Sie werden mit dem Zipfel nach oben gesetzt. Bei den meisten Zwiebeln kann man noch sehen wo die feinen Wurzeln waren, das ist die Seite, die nach unten kommt.
Zu tief gepflanzte Zwiebel laufen im ersten Jahr mit Verzögerung auf und blühen auch leicht verspätet.

Schachbrettblume

Schachbrettblume

Pflege der Zwiebelpflanzung
Zwiebeln sind Speicherorgane. Schneiden sie nur die ausgeblüten Köpfe ab, damit verhindern sie eine kräftezehrende Samenbildung. Düngen sie noch während der Blüte, dann kann die Zwiebel, die Nährstoffe einlagern, die im nächsten Frühjahr dann für eine gute Blüte sorgen.
Wenn sie Krokusse in den Rasen gesetzt haben, sollten sie solange darum herum mähen, bis ihr Laub vergilbt ist, das dauert ca. 6 Wochen.

Zwiebelfäule
Es gibt von Firma Neudorff ein Mittel Namens Rhizoplus. Dieses ist ein Pflanzenstärkungsmittel, das an Blumenzwiebeln zum Schutz vor Fäulniserregern eingesetzt wird.
Eine andere Möglichkeit ist es, die Zwiebeln 2 Stunden vor der Pflanzung in einen Kräftigen Knoblauchtee zulegen, dieser soll die Fäule verhindern.

Gärtnereien die auf Zwiebeln spezialisiert sind

Fa. Gewiehs, enorme Auswahl, Internetseite: alle Sorten und Arten bebildet

http://www.gewiehs-blumenzwiebeln.de/epages/61425977.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61425977/Categories/Fr%C3%BChlingsbl%C3%BCher

Saatgutshop, großes Sortiment, Internetseite: alle Sorten und Arten bebildert

http://www.saatgut-shop.com/blumenzwiebeln_fruehjahrsbluete_lieferung_sept_bis_dez_2011,rid,434,pgruppen.html

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Fa. Schober, kleinere Auswahl, sehr gute Internetseite mit vielen Informationen

http://www.der-blumenzwiebelversand.de

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Gartenzeit

Das Programm für Menschen, die in ihrer freien Zeit gerne aktiv sind und gleichzeitig etwas dazu lernen möchten.
Datum: 28.08.-03.09.2011 – So 19.30 h bis Fr 14 h

Von Montag bis Freitag verbringen wir gemeinsam den Vormittag von 9:30 -13:30 im Garten.

Der Blick vom Marktplatz in Orta auf die Insel San Guilio

Der Blick vom Marktplatz in Orta auf die Insel San Guilio

Wir beginnen immer mit einer kurzen Runde, in der wir unsere Befindlichkeit austauschen und die geplanten Aktivitäten des jeweiligen Vormittags besprechen.
Danach machen wir uns an die Arbeit. Wir beschäftigen uns mit dem was in der Anlage des Centro anfällt. Das kann sein, dass wir ein Staudenbeet rekultivieren, dann werde ich die einzelnen Pflanzen erklären und was von gestalterischer Seite dabei zu beachten ist oder wir sammeln Totholz im Wald. Dazu gibt es dann Informationen zu den vorhandenen Bäumen und der Pflege eines Waldgartens. Vielleicht bereiten wir auch einen Bereich für ein neues Gestaltungselement wie einen Heilpflanzengarten oder einen Naschgarten vor, dann gibt es die entsprechenden Info´s zu der Wirkung und Verwendung der Pflanzen.

Während der Woche steht den Teilnehmern eine Auswahl an Fachbüchern zur Einsicht bereit.

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Der Nachmittag ist Deine freie Zeit. An zwei Nachmittagen bieten wir gegen einen Unkostenbeitrag Ausflüge an. Eine Tour führt uns nach Orta und auf den Sacro Monte, den heiligen Berg dieser entzückenden, kleinen Stadt.
Der 2. Ausflug geht auf die Alpe Seviana, dort gibt es einen Wasserfall zu bestaunen, unter dem man bei entsprechender Witterung baden kann.

Programmleitung
Brigitte Hölscher, Gartengestalterin, Gartentherapeutin und Feng Shui Beraterin

Kosten
380 € + 20 € Mitgliedsbeitrag für die Associazione Culturale Centro d’Ompio
Enthalten ist eine Unterbringung im Centro im Mehrbett/Doppelzimmer?
Einzelzimmer gegen Zuzahlung
Reichhaltige und leckere vegetarische Vollverpflegung
Wasser und Obst steht den ganzen Tag zur Verfügung
Programm wie oben beschrieben

Bitte mitbringen
Schreibutensilien, für diejenigen, die sich gerne Notizen machen möchten
Wetter- und gartenfeste Kleidung
Badesachen2 Paar Arbeitshandschuhe, 1x Leder, 1x Gummi

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