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Gartenzeit

Das Programm für Menschen, die in ihrer freien Zeit gerne aktiv sind und gleichzeitig etwas dazu lernen möchten.
Datum: 28.08.-03.09.2011 – So 19.30 h bis Fr 14 h

Von Montag bis Freitag verbringen wir gemeinsam den Vormittag von 9:30 -13:30 im Garten.

Der Blick vom Marktplatz in Orta auf die Insel San Guilio

Der Blick vom Marktplatz in Orta auf die Insel San Guilio

Wir beginnen immer mit einer kurzen Runde, in der wir unsere Befindlichkeit austauschen und die geplanten Aktivitäten des jeweiligen Vormittags besprechen.
Danach machen wir uns an die Arbeit. Wir beschäftigen uns mit dem was in der Anlage des Centro anfällt. Das kann sein, dass wir ein Staudenbeet rekultivieren, dann werde ich die einzelnen Pflanzen erklären und was von gestalterischer Seite dabei zu beachten ist oder wir sammeln Totholz im Wald. Dazu gibt es dann Informationen zu den vorhandenen Bäumen und der Pflege eines Waldgartens. Vielleicht bereiten wir auch einen Bereich für ein neues Gestaltungselement wie einen Heilpflanzengarten oder einen Naschgarten vor, dann gibt es die entsprechenden Info´s zu der Wirkung und Verwendung der Pflanzen.

Während der Woche steht den Teilnehmern eine Auswahl an Fachbüchern zur Einsicht bereit.

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Der Nachmittag ist Deine freie Zeit. An zwei Nachmittagen bieten wir gegen einen Unkostenbeitrag Ausflüge an. Eine Tour führt uns nach Orta und auf den Sacro Monte, den heiligen Berg dieser entzückenden, kleinen Stadt.
Der 2. Ausflug geht auf die Alpe Seviana, dort gibt es einen Wasserfall zu bestaunen, unter dem man bei entsprechender Witterung baden kann.

Programmleitung
Brigitte Hölscher, Gartengestalterin, Gartentherapeutin und Feng Shui Beraterin

Kosten
380 € + 20 € Mitgliedsbeitrag für die Associazione Culturale Centro d’Ompio
Enthalten ist eine Unterbringung im Centro im Mehrbett/Doppelzimmer?
Einzelzimmer gegen Zuzahlung
Reichhaltige und leckere vegetarische Vollverpflegung
Wasser und Obst steht den ganzen Tag zur Verfügung
Programm wie oben beschrieben

Bitte mitbringen
Schreibutensilien, für diejenigen, die sich gerne Notizen machen möchten
Wetter- und gartenfeste Kleidung
Badesachen2 Paar Arbeitshandschuhe, 1x Leder, 1x Gummi

Wein vom Main

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Diese schöne Steintafel habe ich auf meiner Tour durchs Städtchen gesehen Montag habe ich das Centro verlassen und bin über den Bernadinopass zurück nach Deutschland gefahren.
Nachmittags hatte ich einen Termin bei meiner Heilpraktikerin in Lindau. Von dort bin ich noch bis Bad Dürrheim gefahren, wo übernachtet habe. Der Platz löst inzwischen schon fast so was wie heimatliche Gefühle, so oft habe ich dort in den letzten 2 Jahren schon gestanden.
[caption id="attachment_380" align="aligncenter" width="465" caption="Standplatz direkt am Mainufer"]Standplatz direkt am Mainufer

Diese schöne Steintafel habe ich auf meiner Tour durchs Städtchen gesehen

Dienstag bin ich dann bis Klingenberg am Main gefahren, wo ich jetzt noch stehe. Der Stellplatz ist sehr schön direkt am Mainufer gelegen. www.sonjas-wohnmobilhafen.de

Der städtische Weinberg

Der städtische Weinberg

Vorne hat man den Fluss, hinten die Weinberge mit roten Sandsteinmauern darin, für die der Ort bekannt ist.
Meinen ersten Kaffee habe ich die Tage immer draußen mit Blick auf den Main zu mir genommen, da kommen die Flußkreuzfahrtschiffe vorbei. Es sieht so gemütlich aus, wenn die Leute im Speisesaal beim Frühstück sitzen. Manche liegen auch noch im Bett in ihren Kabinen und genießen den Ausblick aus der Horizontalen, das ist sicher nicht die schlechteste Variante um wach zu werden. Die großen, modernen Schiffe haben großenteils sogar einen kleinen Balkon an den Kabinen.

Flusskreuzfahrt auf dem Main

Flusskreuzfahrt auf dem Main

Klingenberg ist ein kleiner Ort mit einer schönen Kirche und kleinen, schon fast mediteran anmutenden Gässchen. Es gibt eine ganze Reihe schmucker Häuser mit interessanten Verzierungen sowie ein kleines Stadtschloss. Hinter dem Rathaus liegt ein kleiner Rosengarten in ich eine meiner Lieblingsrosen gefunden habe. Die Beetrose Friesia. Sie duftet einfach phantastisch und bringt mit ihrem leuchten Gelb auch in halbschattige Bereiche den Sonnenschein.
Auch eine Gloria Dei, ein alter Klassiker unter den duftenden Rosen war dort zu finden.

Meine Lieblingsstrauchrose Friesia

Meine Lieblingsstrauchrose Friesia

...ein alter Klassiker unter den Rosen: Gloria Dei

...ein alter Klassiker unter den Rosen: Gloria Dei

Morgen fahre ich dann nach Grünberg, wo ich am Wochenende einen Einführungskurs Feng Shui für Gartengestalter in der Gartenbaubildungsstätte unterrichte.

Centro Ompio

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Seit einer Woche bin ich nun in Norditalien im Centro Ompio oberhalb vom Lago di Orta. Das mediterane Klima bringt hier schon eine ganz andere Flora hervor als man Sie aus Deutschland kennt.
Palmen am Pool, 3 Meter hohe Kamelien und Araukarien sind nicht nur dünn und spiddelig sondern richtig stattliche Bäume. Alles wirkt viel üppiger und satter. Die Kuckuck ruft fast den ganzen Tag und Eidechsen huschen zwischen den Steinen umher. Das Naturerlebnis ist eindrücklich.

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Die Lage des Centro ist wirklich klasse. Auf einem Berg oberhalb von Pettenasco, etwas abseits vom Dorf findet man hier wirklich seine Ruhe. Der Blick von der Poolterrasse über den See, auf die Insel San Guilio ist phantastisch.
Das Gelände von 10 Hektar bietet viele Möglichkeiten. Es gibt viel Wald aber auch Wiesen auf denen man wunderbar in der Sonne liegen kann und einen kleinen Gemüsegarten der gerade im Aufbau ist.

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Auf dem Gelände unterhalb des eigentlichen Centro gibt es einen alten Bauernhof, der später dazu gekauft wurde. Er kann auch von Gruppen belegt werden, die für sich sein wollen. Dort unten stehe ich mit meinem Wohnmobil in Gesellschaft von 2 weiteren Campern. Der Platz ist wirklich schön, allerdings muss man von dort aus 10 Minuten ziemlich steil den Berg rauf zum Essen, das es immer im Centro gibt. So langsam kriege ich etwas Kondition, schnaufen tue ich aber immer wenn ich oben angekommen bin und durchgeschwitzt bin ich auch.

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Endlich kann ich mich mal wieder im Garten austoben, die Pflanzungen sind alle recht vernachlässigt. Gestern habe ich eine Fläche frei gemacht auf die ich morgen Küchenkräuter pflanzen werde. Man muss sich hier die Zeit gut einteilen, wenn es auf Mittag zu geht, wird es zu warm in der Sonne zuarbeiten. Ich kann mir die Zeit frei einteilen und so habe ich immer verschiedene Projekte an denen ich

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Heute ist Sonntag und da habe ich beschlossen mal einen Rock anzuziehen und die Sonne zu genießen. Gefrühstückt habe ich draußen, da waren lauter schöne Schmetterlinge auf der Wiese nebendran, das hat mich an früher erinnert, als es bei uns im Garten auch noch die verschiedensten Arten gab.
Den Nachmittag habe ich mit einer Bekannten am Pool verbracht, es war heute richtig heiß. Jetzt gibt es gleich Abendessen und dann werde ich wieder runter marschieren zu meinem Auto.

Stadtbummel in Luzern

p1040408_bearbeitet-1 Seit gut einer Woche bin ich nun in der Schweiz auf dem Rigi. Ich helfe hier für knapp 3 Wochen im Hotel Klösterli beim Renovieren und in der Küche mit.

Heute hatte ich einen freien Tag und bin mit einer Kollegin nach Luzern gefahren. Der Wettergott hat es gut mit uns gemeint. Strahlend blauer Himmel und angenehme Temperaturen haben mir einen wirklich schönen Tag beschert und ich dachte mal wieder wie gut ich es doch habe.
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Gestartet sind wir schon um 7:30, da fährt die erste Bahn, die Schüler vom Berg runter. Um 15:20 muss man dann in Luzern auch schon wieder los, damit man noch wieder auf den Berg raufkommt. Alternativ könnte man allerdings auch mit dem Schiff von Luzern bis Vitznau fahren und von dort aus auf den Berg, dort fährt die Bahn abends länger. Die Fahrt mit dem Schiff kostet dafür aber auch das Doppelte.
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Um kurz vor 9 waren wir schon in Luzern. Die ersten Läden machten gerade auf. Für die Touristen war es wohl noch zu früh, die schwärmten ab gegen 10 Uhr aus.
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Als erstes bin ich in einem kleinen Park oberhalb der Altstadt gelandet. Die Magnolien blühten schon und auch ein dickes Polster Gänsekresse hing von einer Mauer herunter. Auf dem Berg ist der Frühling noch nicht so weit. Gestern hat es sogar kurz noch mal geschneit. Wenn man dann ins Tal kommt ist das als wenn man eine andere Welt betritt.
Anschließend habe ich mich dann einfach durch die Gassen treiben lassen.
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Luzern hat schon ein tolles Flair. Immer wieder Blick man auf die schneebedeckten Alpengipfel und den Vierwaldstätter See. Es wirkt alles so klar und sauber, man sich kaum vorstellen, dass es hier mal schlechte Luft gibt.
Mittags habe ich mich mit meiner Kollegin getroffen, die mich zu einem netten kleinen marrokanischen Restaurant geführt hat. Viel Zeit blieb danach nicht mehr und so habe ich mich noch ein bisschen an den See in die Sonne gesetzt.
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Der Naturgarten

Wild – schön – lebendig, so stellt man sich einen Naturgarten vor. Was aber ist ein Naturgarten? Garten ist immer Natur, Gestaltung immer Kultur. Der etymologische Ursprung des Wortes Garten macht diesen Unterschied deutlich.
Das Wort Garten leitet sich von der germanischen Gerte ab, womit man Weiden-, Haselnussruten oder andere dünne Äste bezeichnete, mit denen früher Gärten eingefasst wurden. Diese bewusste Ausgrenzung der Natur fußte in einem Bedürfnis nach Sicherheit und dem Versuch der Nahrungssicherung. Der Ursprung unserer heutigen Gartenkultur ist also die Schaffung eines künstlichen Raumes, in dem die Natur den Bedürfnissen des Menschen unterworfen wird. Wenn wir heute von einem Naturgarten sprechen, sollten wir uns bewusst machen, dass es sich immer nur um eine Nachahmung handeln kann. Natur in ihrer ursprünglichen Form, lässt sich nicht eingrenzen. Sie breitet sich aus und selektiert nach ganz eigenen Maßstäben was wachsen darf und was nicht. Das heute vorherrschende Bild eines wilden Gartens, gibt es so in der Natur meist gar nicht.
Wer träumt ernsthaft von abgestorbenen Geäst und Quecke durchwucherten Blumen. Unsere Bilder sind Abbilder einer kultivierten Natur, die nur mit gezielter Planung und entsprechender Pflege in unseren Gärten etabliert werden können.

Wie könnte man sich nun einen naturnahen Garten vorstellen? Darüber gibt es unterschiedliche Vorstellungen. Die konservative Fraktion vertritt den Standpunkt, dass sich in der Anlage landschaftstypische Merkmale und Pflanzen der Umgebung finden müssen. Die offenere Fraktion beschränkt sich nicht so stark auf lokale Vorkommen, für sie ist wichtig das ökologische Nischen und unterschiedliche Lebensräume geschaffen werden.
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Materialien sollten natürlichen Ursprungs und möglichst unbehandelt sein damit sie sich in den natürlichen Rotteprozess einfügen. Für die Pflanzenauswahl werden Wildstauden und anspruchslose Arten bevorzugt, auf Exoten wird verzichtet. Außerdem sollten sich Unterschlupfmöglichkeiten für Insekten, Vögel und andere Tiere finden.
Die klassischen Gestaltungskomponenten Beet und Rasen kommen in Naturgarten nicht vor. Man verzichtet auf die klare Abgrenzung einzelner Bereiche, die Übergänge sind fließend.

Statt einheitlich grüner Monokultur wogt im Naturgarten die bunte Wiese. Gerade sie zeigt deutlich den Unterschied zwischen romantisch verklärtem Naturbild und Realität. ´Die Wiese´ mit Klatschmohn und vielen bunten Blumen gibt es so nicht. Klatschmohn gedeiht in Getreidefeldern und auf Ödflächen und ist damit nicht dauerhaft auf humosen Böden zu halten.
Wiesen sind Lebensgemeinschaften vieler, verschiedener Gräser und Blütenpflanzen. Ein bis zwei mal pro Jahr muss gemäht werden. Je nach Bodenbeschaffenheit bildet sich im Laufe der Zeit, eine dem Standort angepasste Gemeinschaft aus. Das bedeutet, dass eine Wiese sich in den ersten Jahren nach Anlage, stark verändern kann. Außerdem sieht sie nicht immer so schön ordentlich aus wie auf den Fotos der Samentütchen. Wenn die Gräser eine gewisse Höhe erreicht haben, knickt der Wind schon mal den einen oder anderen Halm um und schon ist die perfekte Optik dahin.
Die traditionellen Blumenbeete mit einer ausgewählten Mischung üppiger Prachtstauden weichen im Naturgarten, einer Symbiose aus etwas grazileren Wildstauden und robusten, kultivierten Arten mit heimischen Sträuchern und Obstgehölzen. Unbedeckter Boden wird nach Möglichkeit vermieden, da er leichter austrocknet und die nackte Erde in der Natur nicht vorkommt.
Bei der Planung eines klassischen Gartens arbeitet man von Anfang an auf ein abgestecktes Ziel hin, ein Bild wie der Garten einmal aussehen soll. Dabei werden Wachstumsfaktoren, Lebensdauer und ähnliches einkalkuliert. Wegbreiten, Rasengröße und Heckenhöhe werden festgelegt. Wohlwissend das es eines gewissen Arbeitsaufwandes bedarf, die vorgegebenen Maße auf Dauer zu halten. In die Neuanlage wird sozusagen ein Raster eingearbeitet das die Vegetation im Laufe der Zeit ausfüllen soll.

Beim Naturgarten ist die Herangehensweise etwas anders. Hier gibt es eine grobe Idee in welche Richtung es gehen soll. Speziell die größeren Gehölze werden gezielt positioniert damit sie auf lange Sicht Raum haben sich zu entwickeln. Bei den Stauden, Gräsern und Zwiebelgewächsen wählt man eine Mischung verschiedener Pflanzen von denen man weiß, dass sie ähnliche Lebensgrundlagen haben oder sich gut ergänzen. Einmal gepflanzt hat man ein Auge darauf, dass sich unliebsame Gäste nicht zu stark ausbreiten, überlässt aber die Pflanzen ansonsten sich selbst, so dass sie unter sich ausmachen müssen wer sich in der Gemeinschaft auf Dauer etabliert. Es wird bewusst einkalkuliert, dass eine eigenständige Entwicklung stattfindet, die nicht exakt planbar ist.
Wege im Naturgarten sind niemals gerade, sie weisen immer eine organische Linienführung auf. Bevorzugtes Material ist Rindenmulch oder Hackschnitzel. Es bietet den Vorteil, dass es sich im Laufe der Zeit zersetzt und neuen Humus bildet. Nachteil: man muss häufiger auffüllen und da sich direkt unter dem Material gerne die Regenwürmer aufhalten, picken die Vögel darin rum und verstreuen die Schnitzel in alle Richtungen. Hier ist der ordnende Eingriff sinnvoll. Abhilfe kann mit einer seitlichen Begrenzung aus Holz oder Steinen geschaffen werden.
Eine weitere Möglichkeit der ökologischen Materialwahl ist Sand oder ein Gemisch aus Lehm und Sand, das in Norddeutschland unter dem Begriff Grant bekannt ist. Das Zuwachsen der Wegflächen lässt sich recht einfach mit einem Stieger verhindern, mit dem man das Kraut sozusagen abschabt.
Die einfachste und natürlichste Variante ist der Trampelpfad. Er ergibt sich ganz von alleine aus den Bewegungen, die durch die Gartenstruktur vorgegeben sind. Kompost, Sitzplätze und Gemüsegarten werden am häufigsten angesteuert so dass sich recht schnell ein Wegesystem ausbildet.

Wer gerne mit Steinen im Garten arbeitet sollte sich mal in der Umgebung umschauen, welche Gesteinsarten vorkommen. In Norddeutschland konnte man lange die Steine direkt von den Äckern sammeln, bis die Bauern das Interesse bemerkten und anfingen sie zu verkaufen. Kiesgruben und Baustoffhändler sind weitere Bezugmöglichkeiten.
Mit Steinen lassen sich ganz eigene Lebensräume kreieren. Sie haben die Eigenschaft Wärme zu speichern so das Hohlräume, die sich beim Zusammenfügen durch die unregelmäßige Form ergeben, ein spezielles Microklima aufweisen. Im Wasser dienen sie vielen Tieren als Ein- oder Ausstieg und haben schon so manchem Käfer das Leben gerettet hat. Weniger liebsam ist den meisten Gartenbesitzern die Tatsache, dass Schnecken sich gerne in den dunklen Nischen unter den Steinen verkriechen und bei Nacht von dort aus zu ihren Fressorgien aufbrechen.
Mäuerchen, Steinhaufen und Todholz schaffen Lebensräume für die verschiedensten Tiere. Umso mehr Unterschlupfmöglichkeiten und Nistplätze ein Garten bietet umso bunter ist das Treiben in ihm. Arten und Pflanzenvielfalt zeichnen ein Naturparadies aus, auch wenn einem nicht jeder Gast Begeisterung entlockt.

Naturliebe hat also durchaus ihre Grenzen. Jeder steckt für sich selbst ab, in wie weit er sich auf ein Miteinander einlassen und das Gegeneinander loslassen will. Der Garten wird auf jeden Fall für alle Zeiten dem Menschen einen Rückzugsort bieten an dem er seinen ganz persönlichen Dialog mit der Natur halten kann.

Einer der Sitzplätze in der Anlage von Grünberg

Einer der Sitzplätze in der Anlage von Grünberg

An zwei Terminen unterrichte ich an der Bildungsstätte Gartenbau in Grünberg dieses Jahr das Thema Feng Shui.

Vom 20 -22. Mai gibt es eine Einführung in die Grundlagen der Arbeit mit Feng Shui im Garten. Der Kurs ist für Garten- und Landschaftsbauer, Landschafts- und Gartenarchitekten, die sich für das Thema interessieren konzipiert

Vom 9-11. September gibt es dann den Aufbaukurs Feng Shui

Anmeldung und weitere Informationen findet man unter folgendem Link:

http://gruenberg.bildungsserveragrar.de/index.php

Im März halte ich auf der IBO, der großen Frühjahrsmesse in Friedrichshafen am Bodensee an 2 Tagen Vorträge.

http://www.ibo-messe.de/

Mittwoch 23.03.2011 um 14 Uhr ” Gärten seniorengerecht umgestalten”

Donnerstag 24.03.2011  um 15 Uhr ” Gärten für Menschen mit Demenz” , dieser Vortrag wird interaktiv sein, d.h. ich werde die Zuhörer einbinden. Außerdem werde ich in diesem Vortrag auf das Thema Gartentherapie eingehen. Unterstüzt werde ich von meiner Kollegin Tanja Isabel Späth

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Wer sich für das Thema Gartentherapie interessiert findet unter folgendem Link einen kleinen Film , der an der Hochschule in Wien gedreht wurde

http://vimeo.com/10178383 

Wer tiefer in das Thema einsteigen möchte, der kann in der Bildungsstätte Gartenbau in Grünberg dazu folgende Seminare besuchen

Gartentherapie Basisseminar vom  27-29.05.2011, Seminarnummer:11111

Gartentherapie Aufbauseminar vom 17-19.06.2011, Seminarnummer: 12411, in diesem Seminar werde ich einen Vortrag über Feng Shui in der Gartengestaltung halten. Ein Thema das hervorragend die Gartentherapie ergänzt

16-18.09.2011 6. Grünberger Gartentherapietage

Die Internetseit von der Bildungsstätte Gartenbau findet man unter folgendem Link

http://www.bildungsstaette-gartenbau.de/index.php

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Hachmann, der!!! Rhododendronzüchter in Europa 

Rhododendren, Azaleen und ein gute Ahornsortiment

Brunnenstraße 68
DE - 25355 Barmstedt
Telefon: 04123-2055
Telefax: 04123-6626

http://www.hachmann.de

 

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Clematiszucht Westphal, riesige Auswahl an Clematis

Gut bebilderter Shop

Friedrich Manfred Westphal
Peiner Hof 7
D- 25497 Prisdorf
Telefon: (0 41 01)  7 41 04
Telefax: (0 41 01)  78 11 13

http://www.clematis-westphal.de

 

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Rosenschule Gust, Rosen-Direct.de

Brannenweg 21, 25499 Tangstedt, T 04101 – 8448208
E-Mail:info@rosen-direct.de
Web:www.rosen-direct.de

 

 

Rosenwelt Tantau

Tornescher Weg 13, 25436 Uetersen, T 04122 – 7084
E-Mail:Tantau@rosen-tantau.com
Web:www.rosen-tantau.com

 

Kordes und Söhne Rosenschulen

25365 Klein Offenseth-Sparrieshoop,

Rosenstraße 54

www.kordes-rosen.com

 

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Obstbaumschule Cordes

Lülanden 4, 22880 Wedel, T 04103 – 93980
E-Mail:Info@cordes-apfel.de
Web:www.cordes-apfel.de

 

 

Baumschule Alte Obstsorten
Meinolf Hammerschmidt
Waldweg 2 - Winderatt
24966 Sörup
Tel.: 04635-2745
Fax.: 04635-1299
internet: www.alte-obstsorten.de
email: hammerschmidt@alte-obstsorten.de

 

 

Karl Wachter KG Stauden und Wasserpflanzen

Rollbarg 17, 25482 Appen-Etz, T 04101 – 62511
E-Mail:KarlWachter@t-online.de
Web:www.karlwachter.de

 

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Re-natur

Dachbegrünung und Wasserpflanzen

Charles-Roß-Weg 24
24601 Ruhwinkel

www.re-natur.de

 

 

Staudengärtnerei Alpine Raritäten Jürgen Peters

Auf dem Flidd 20, 25436 Uetersen, T 04122 – 33 12
E-Mail:Alpine.Peters@t-online.de
Web: www.alpine-peters.de

 

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Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin,

Riesen Sortiment Iris und Pfingstrosen und andere Besonderheiten
Weinstrasse 2
D-79295 Sulzburg-Laufen / Baden

Telefon 0 76 34 - 6 97 16
Telefax 0 76 34 - 65 99

http://www.staudengaertnerei.com/die-pflanzen.html

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Blumenzwiebeln und Knollen (Dahlien usw.)

Achtung es gibt einen Frühjahrs- und einen Herbstkatalog

Horst Gewiehs GmbH
Italienischer Weg 1
37287 Wehretal
Deutschland

www.gewiehs-blumenzwiebeln.de

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Wildstauden

Hof Berggarten GbR (Birgit Lau, Robert Schönfeld)
Lindenweg 17, Großherrischwand
D 79737 Herrischried
Tel.: +49 7764 239
Fax: +49 7764 215
E-Mail: info@hof-berggarten.de
www-hof-berggarten.de

Bioland Staudengärtnerei – super Internetseite, für jede Staude ein Foto

Staudengärtnerei Gaißmayer GmbH & Co. KG
Jungviehweide 3
Tel: 07303 - 7258
Fax: 07303 – 42181

www.gaissmayer.de  

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Bio Gärtnerei

Die Blumenschule
Rainer Engler
Augsburger Str.62
86956, Schongau, Bayern

http://blumenschule.de

Syringa
Duftpflanzen und Kräuter

Dipl. Biol. Bernd Dittrich
Bachstraße 7 (nur Büroanschrift)
D-78247 Hilzingen-Binningen

Telefon 0 77 39 / 14 52
Telefax 0 77 39 / 677

www.syringa-pflanzen.de/shop

Rühlemann’s Kräuter & Duftpflanzen

Auf dem Berg 2

27367 Horstedt

www.kraeuter-und-duftpflanzen.de/Pflanzen-und-Saatgut

 

Kräuter und essbare Pflanzen

Gärtnerei Helenion

Kleine Straße 2a

17291 Grünow

www.helenion.de/angebot.php

 

Bio-Saatgut Gaby Krautkrämer, riesige Auswahl an Tomatensorten
Eulengasse 2
55288 Armsheim

Tel. 0049 (0) 6734/915580
Fax. 0049 (0) 6734/915588

www.bio-saatgut.de

Kräuter- und Wildpflanzenversand Strickler
Friedhelm Strickler
Lochgasse 1
55232 Alzey

www.gaertnerei-strickler.de

zu den essbaren Pflanzen gibt es jeweils eine Kochanleitung

Biologisches Saatgut

Dreschflegel

In der Aue 31
37213 Witzenhausen
Tel +49 (5542) 50 27 44
Fax: +49 (5542) 50 27 58

www.dreschflegel-saatgut.de

Biosaagut und eine riesige Auswahl an Bio-Pflanzkartoffeln

Bioland Hof Jeebel
Biogartenversand OHG
Inh. Gerhard Wacha, Nico Heere
Tel. 03 90 37 - 7 81
Fax 03 90 37 - 95 51 15
Jeebel 17
29410 Salzwedel OT Jeebel

www.biogartenversand.de

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Der erste Eindruck

Der erste Eindruck

 

Im Oktober war ich mit einer Freundin und ihren beiden Kindern in der Toscana. Da wir beide auf der Suche nach einer Lebensgemeinschaft sind, haben wir uns dort zwei Projekte angesehen. Eines war Borgo Pignano. Ich hatte schon vor Monaten versucht per E-Mail Kontakt aufzunehmen, aber keine Reaktion erhalten. Die Beschreibung im Eurotopia sprach uns beide aber so an, dass wir in Italien dann telefonisch Kontakt aufgenommen haben.

Ja, wir könnten gerne kommen. Die Übernachtung im Wohnmobil wäre kostenlos und für das Essen mit der Gemeinschaft müssten wir jeweils 15,- € für Mittag und Abend zahlen. Super, das machen wir. Von Volterra aus, wo wir gerade waren, ist es bis Pignano nur 20 Minuten zu fahren.

Das Hotel

Das Hotel

Die Realität hat die Erwartungen, die durch den Bericht im Eurotopia geweckt waren, weit übertroffen. Was für ein traumhafter Platz. Der schönste, den ich bisher auf meiner Suche nach Gemeinschaften gesehen habe. Mehr Toscana geht nicht! Durch die Lage auf einem Hügel hat man eine weite Sicht  über die gesamte Umgebung. Bis Volterra, das immerhin ca. 15 Km entfernt liegt, kann man sehen. Abends geht in dieser Richtung die Sonne unter, einfach atemberaubend.

 

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Borgo heißt soviel wie Weiler, ein kleines Dorf. Der erste Eindruck hat allerdings etwas von einer Festung, vielleicht war es mal eine Art Burg. Zur Geschichte weiß ich nichts. Die Webseite ist gerade in Überarbeitung, vielleicht gibt es da dann Informationen. www.borgopignano.it 

Wie finanziert sich so ein Projekt. Dieeee Frage, die alle beschäftigt, die gerne ein Projekt gründen wollen oder sich an einem beteiligen. In Pignano gibt es einen Investor, einen Amerikaner, der das ganze finanziert. Er hat das Objekt gekauft und auch die Restaurationsarbeiten so wie den Umbau des Hotels bezahlt. Die Mitglieder der Gemeinschaft (ich glaube ungefähr 9 Personen) bewirtschaften das Hotel und die biologische Landwirtschaft in Absprache mit  ihm.

Ein Teil der Wohngebäude

Ein Teil der Wohngebäude

Neben den Gemeinschaftsmitgliedern gibt es noch reine Angestellte, die für den reibungslosen Ablauf des Betriebes sorgen. Es gehört eine ganze Menge Land zu dem Gut, was am Anfang eine große Herausforderung für die Gemeinschaft darstellte, da sie bis dahin keine landwirtschaftlichen Erfahrungen hatten. Inzwischen kommen sie aber wohl ganz gut zurecht, wie man uns versicherte.

Etwas unterhalb der alten Gebäude wird gerade ein neues Haus im traditionellen Stil der Gegend gebaut. Es soll zum einen der Landwirtschaft dienen aber auch ein Seminarraum bekommen und Unterkunftsmöglichkeiten für Gäste mit schmalem Geldbeutel bieten, da  das Hotel doch eher für eine betuchte  Klientel ist (ca. 300,- €/Nacht).

 

Neben der Landwirtschaft gibt es  noch eine Montessori-Kindergarten und -Schule. Im Projekt gibt es einige Kinder, die meisten kommen aber von außerhalb.

Der Kindergarten

Der Kindergarten

Auf einer Koppel unterhalb des Kindergartens stehen einige Pferde etwas verloren auf einer Koppel. Es werde immer öfter von den Hotelgästen danach gefragt, aber richtig professionell läuft das bisher nicht. Es Zeit und Geld um diese Sparte auszubauen. 

 

Wie diese Gemeinschaft genau organisiert ist habe ich nicht rausbekommen. Es sind für die Größe des Objektes relativ wenige Mitglieder. Man ist zurzeit mit internen Prozessen beschäftigt, das war so ungefähr die Aussage zu der Frage wie es läuft. Ob sich das auf Themen innerhalb der Mitglieder oder das Verständnis zwischen Gemeinschaft und Investor bezieht konnte ich nicht ausmachen. Auf jeden Fall, ist man im Moment nicht offen für neue Mitglieder.

 

Mein Fazit: ein traumhafter Ort mit guten Ansätzen und dem Willen und Mut sich auf gewagte Wege einzulassen, um einen Traum leben zu können.

Blick auf Volterra

Blick auf Volterra

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